Bergsteigen – ein Sport der Extra-Klasse

Der Sport Bergsteigen hat bereits eine lange Tradition. Entgegen der Meinung vieler Menschen, liegen die Wurzeln dieser Sportart jedoch in einem anderen Bereich, als die meisten vermuten. Bergsteigen war früher kein Zeitvertreib, sondern diente der Beschaffung von Nahrung. Zum Beispiel durch Sammeln von Pflanzen oder dem Jagen von Tieren. Bestimmte Materialien oder Pflanzen sind nur in höher gelegenen Regionen zu finden. Auch die sogenannte Almwirtschaft wurde früher bereits betrieben.

Als Sportart etablierte sich das Bergsteigen erst gegen Beginn des 19. Jahrhunderts. Die ersten größeren Berge (im Bereich zwischen 2000 und 3000 Metern) wurden damals komplett ohne technische Ausrüstung bestiegen, wie sie heute Standard ist.

mount-everest-276995_640Kleinere Berge, wie der höchste deutsche Berg, die Zugspitze, wurden bereits im Jahre 1820 von Maier und Naus bestiegen. Der höchste Berg der Welt, der Mount Everest, konnte erstmals im Jahre 1953 bezwungen werden durch Hillary und Tensing. Die Besteigung solcher Berge gilt als äußert gefährlich, zahlreiche Menschen kamen bereits bei dem Aufstieg ums Leben. Über 200 Menschen haben bereits ihr Leben gelassen, bei dem Versuch, den höchsten Berg der Welt zu erklimmen.

Wer mit dem Bergsteigen beginnen möchte, dem bieten sich viele Einstiegsmöglichkeiten. In zahlreichen Gebirgen werden spezielle Kurse für Interessierte angeboten. Zudem gibt es zahlreiche Kletterwände in ganz Deutschland, an denen nach Lust und Laune trainiert und ausprobiert werden kann.

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