Börsencrashs und Sportwetten

Börsencrashs gibt es immer wieder. Der vielleicht schlimmste, der in die Geschichte einging, ereignete sich am 25. Oktober 1929. Draußen vor dem Börsengebäude auf der Wall Street wie auch Anbieter wie bet365 mussten Polizeitrupps eingreifen und für Ordnung sorgen. Drinnen ratterten die Fernschreiber, panisch gewordene Makler versuchten eine nicht enden wollende Lawine an Verkaufsaufträgen abzuarbeiten. Akten wurden für weniger als ein Butterbrot verschleudert. Solche Dramen sind natürlich, wenn es um den Eurojackpot oder Euromillionen geht, völlig unbekannt.

Wie kam es zur Panik an der Wall Street?

Obwohl es zahlreiche Beschwichtigungsversuche und Stützungskäufe aus dem Bankenbereich gab, nahm die Panik an den folgenden Tagen noch größere Ausmaße an. So erreichte die Verkaufswelle am 29. Oktober 1929 ihren Höhepunkt. Denn gleich während der ersten 30 Minuten des Börsenhandels wechselten 3,2 Mio. Aktien ihren Besitzer. Die Kurse stürzten ins Bodenlose und die Verzweiflung war groß. Diese ging soweit, dass sogar ausweglose Makler aus den Fenstern ihrer Büros in die Wallstreet sprangen. Warum ist es zu diesem Desaster überhaupt gekommen? Als man in den goldenen 20er Jahren von einem ewigen Wohlstand sprach und das Volkseinkommen in diesem Jahrzehnt von Jahr für Jahr weiter anstieg, konnten viele Experten es nicht ermessen, dass es einmal zu einem Konjunkturrückschlag kommen könnte. Ebenfalls sorglos wurde mit dem gesparten Vermögen umgegangen. Viele kauften Aktien, denn es gab ja fast nur eine Richtung – und die wies nach oben. Wer dafür nicht genug auf der hohen Kante hatte, lieh sich eben das nötige Geld. Als Sicherheit nahmen die Banken dann gerne die begehrten Papiere in Gewahrsam. So stiegen in den USA die Kurse innerhalb von sieben Jahren quasi um das Dreifache.

Für die damalige Zeit ein gewaltiger Anstieg und damit sammelte sich für die Aktionäre ein großer Reichtum an. Verständlicherweise wollten viele daran teilhaben. Bis zum Donnerstag, dem 24. Oktober 1929. Denn da häuften sich die Verkaufsaufträge bei den Börsenmaklern. Dann fielen und fielen die Kurse. Immer schneller. Soweit, dass bei vielen Aktionären die Kredite nicht mehr durch die Depotbestände ausreichend gedeckt waren. Die Banken forderten ihre Kunden nun zum Verkauf der Papiere auf. Wogegen sie sich Tage zuvor noch selbst gestemmt hatten, um einen weiteren Absturz der Kurse zu verhindern. Jeder wollte jetzt noch retten, was überhaupt noch zu retten war. Verständlich, aber das Desaster verschlimmerte sich dadurch nur noch umso mehr. Eine groteske Situation: Broker, die nicht auf eigene Rechnung handelten, machten in diesen Tagen ein großes Vermögen, während ihre Kunden auf der Straße landeten. Experten glauben, dass es einen Börsencrash wie 1929 nicht mehr geben wird, da sich damals die Aktienkurse vorwiegend durch nicht gesicherte Kredite aufschaukelten. Doch die Gründe für rasante Kursbewegungen sind trotzdem nicht aus der Welt, wie es das vergangene Jahrzehnt bewiesen hat.

Gibt es Alternativen für Glücksritter?

Die internationale Lotterie Eurojackpot, welche übrigens auch Sportwetten anbieten, die am 23. März 2012 ihre große Premiere in Helsinki feierte, bietet Jackpots von bis zu 90 Mio. Euro und damit weitaus bessere Gewinnchancen als die Lotto-Gewinnquoten. Bei Eurojackpot wird jede Woche ein Mindestgewinn von rund 10 Mio. Euro ausgespielt. Der Eurojackpot ist damit der direkte Konkurrent zur anderen Euro-Lotterie, die seit acht Jahren existiert und Euromillionen genannt wird. Bei Euromillionen wird zwar ein höherer maximaler Hauptgewinn von 190 Mio. Euro ausgespielt, jedoch sind die Gewinnquoten beim Eurojackpot mit 1 zu 59 Millionen deutlich höher. Euromillionen kann vergleichsweise nur mit Gewinnchancen von 1 zu 117 Millionen aufwarten. Beim herkömmlichen Lottospiel liegen sie nur bei 1 zu 139 Millionen. Was ja eigentlich nur bedeutet, man hat sein Glück mit minimalen Einsatz selbst in der Hand, ohne Broker.

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