Fahrradsättel – endlich wirklich bequem!

Fahrradsättel gibt es jede Menge. Mein Opa hatte natürlich noch einen aus Leder, ziemlich unbequem, wie ich fand. Ich hatte eigentlich an all meinen Fahrrädern nur unbequeme Sättel, aus Kunststoff zumeist. Sie sahen schick aus, ja. Aber wirklich bequem waren sie nie. Egal, wie oft man fuhr, nach ein paar Kilometer spürte man deutlich, dass sie da waren. Nach einer langen Tour gab es die berühmten Druckstellen und Wundreiben.

Dann kamen Qualitätssättel heraus – in unterschiedlichen Schnitten und Härtegraden, für Frauen und Männer unterschiedlich geformt. Unterschiedlich gepolstert, weich, hart, mit Schaumstoff oder Gel. Ein großer Fortschritt! Aber noch nicht die ultimative Lösung. Bequemer Fahrrad SattelManche gingen schnell kaputt, lösten sich auf, bekamen Risse oder platzten (die ersten Gelsättel!). Ein Geheimtipp waren Brooks-Sättel: gefederte Ledersättel, die nach kurzem Eingewöhnen die individuelle Form bekamen und für ein Leben lang hielten.

Nur wirklich cool waren sie nie. Sind sie zumindest heute nicht, wenn man sie sich auf einem hochtechnischen Mountainbike oder Rennrad vorstellt. Hier sind genauso coole Designs gefragt. Alternativen also. Und sie existieren. Radsättel sind ob ihres weiterverbreiteten Problems immer weiter entwickelt worden und werden es noch. Manche Hersteller arbeiten mit Sportunis zusammen, um die ultimative Bequemlichkeit bei maximaler Qualität und bestem Design zu erreichen. Heute haben Fahrradsättel in der Mitte Aussparungen, die nicht nur Druck wegnehmen an den bestimmten Stellen, sondern auch zur Kühlung dienen. Sie sind sehr angenehm.

Beachten muss man, dass ein Sattel der für den einen gut ist, dem anderen nicht wirklich gefallen könnte. Viele verschiedene Formen gibt es, da es auch unterschiedliche Körper gibt. Selbstverständlich brauchen korpulente Männer einen anderen, nicht bloß tragfähigern, Sattel haben als schlanke Frauen.

Dennoch muss man auch heute noch erst diverse Tests und Kilometer hinter sich bringen, bis man den geeigneten Sattel für sich gefunden hat. Aber man sollte nicht aufgeben. Der passende Sattel findet sich. Und dann weiß man es sofort: der und sonst keiner.

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